Abschluss

Die AbsolventInnen schließen die Schule mit der Reife- und Diplomprüfung (Matura) ab.

Berechtigungen nach Abschluss der HBLFA Tirol:

Zugang zu Hochschulen, Universitäten, Akademien und Fachhochschulen:

Die erfolgreiche Ablegung der Reife- und Diplomprüfung an einer höheren land- und forstwirtschaftlichen Schule berechtigt gemäß Land- und forstwirtschaftlichem Bundesschulgesetz, Bundesgesetzblatt Nr. 175/66 i.d.g.F., zum Besuch einer Universität, einer Hochschule künstlerischer Richtung oder einer Akademie sowie gemäß Fachhochschul-Studiengängegesetz, Bundesgesetzblatt Nr. 340/93 i.d.g.F., zum Besuch eines Fachhochschul-Studienlehrganges.

Ersatz der Lehrzeit für Bürokaufmann/-frau und Koch/Köchin

Teilanrechnungen bis zu 2 Jahren für folgende Lehrberufe:

LandschaftsgärtnerIn, Großhandelskaufmann/-frau, Industriekaufmann/-frau, KellnerIn, Hotel- und GastgewerbeassistentIn, TierpflegerIn

Berechtigungen aufgrund der Gewerbeordnung:

Ausübung des Gastgewerbes bei Nachweis einer 2-jährigen facheinschlägigen Tätigkeit.
Ersatz der Unternehmerprüfung.

Berechtigungen in der Europäischen Union:

EU-Diplomniveau ermöglicht den Zugang zu allen Berufen in der EU, die eine Ausbildung mit Diplomabschluss voraussetzen

Berechtigung aufgrund des Ingenieurgesetzes:

Mit dem Ingenieursgesetz 2017 wird das Erlangen und das Führen der Standesbezeichnung „Ingenieurin bzw. Ingenieur“ neu geregelt. Hier ein grober Überblick über die Neuerungen, aus dem Infofolder „Inge-nieurin/Ingenieur Neuregelung 2017“ des BMLFUWs. Mit dem Ingenieursgesetz 2017 wird die bisherige Standesbezeichnung „Ingenieur“ zu einer neuen Qualifikation aufgewertet, damit Ingenieurinnen und In-genieure die zuvor eine HBLA besucht haben, ihre beruflichen Qualifikationen auch international ver-gleichbar darstellen können. Die bisherigen Ingenieurinnen und Ingenieure behalten die Standesbezeich-nung Ingin bzw. Ing. weiterhin.

Der „österreichische Weg“ zum Ingenieur, also der Besuch einer HBLA bzw. HTL mit anschließender, mindestens dreijähriger Berufspraxis, ist weltweit einmalig. Daher wurde die hohe Kompetenz der öster-reichischen Ingenieurinnen und Ingenieure international oft nicht entsprechend anerkannt.

Um Ausbildungsstandards und Kompetenzen innerhalb der EU vergleichbarer zu machen wurde der „Eu-ropäische Qualifikationsrahmen“ erstellt. Damit werden Ausbildungen und Kompetenzen mit Hilfe einer achtstufigen Skala vergleichbar dargestellt. Ingenieurinnen bzw. Ingenieure, die die neuen gesetzlichen Vorgaben erfüllen, werden auf Stufe 6 positioniert.

Als Voraussetzungen gelten weiterhin die Matura an einer HBLA, sowie eine mindestens dreijährige Be-rufspraxis. Wie schon in der Vergangenheit gilt für die Berufspraxis, dass sie zur fachlichen Ausrichtung der HBLA passen muss. Absolventinnen und Absolventen müssen also nachweisen, dass die Berufspraxis ihrem Ausbildungsniveau entspricht. Neu ist das Qualifikationsverfahren im Rahmen eines Fachgespräches mit zwei Expertinnen bzw. Experten. Dabei soll abgeklärt werden, ob die im Beruf erworbenen Kompe-tenzen der Stufe 6 des Europäischen Qualifikationsniveaus entsprechen. Das Fachgespräch hat keinen Prü-fungscharakter und wird voraussichtlich in der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik in Wien/Ober St. Veit abzuhalten sein. Für Absolventinnen und Absolventen der HBLFA Tirol steht noch im Raum, ob nicht bei uns in Tirol das Fachgespräch abgehalten werden kann.

https://www.bmlfuw.gv.at/dam/jcr:96612194-851b-4f65-9b15-77bc1bf74b5c/Infofolder%20Ingenieur-Ingenieurin_Neuerungen2017.pdf

Antrag zur Führung des Ingenieurtitels BMLFUW

Europäischer Qualifikationsrahmen

Berechtigungen aufgrund des Land- und Forstwirtschaftlichen Berufsausbildungsgesetzes 1990:

Mit dem nachgewiesenen erfolgreichen Schulbesuch wird die Lehre und die Facharbeiterprüfung in den einschlägigen Ausbildungsbereichen ersetzt. Die Zulassung zur Meisterprüfung erfolgt ohne Besuch eines Vorbereitungslehrganges nach einer mindestens 2-jährigen Verwendung als Facharbeiter nach dem erfolgreichen Besuch einer höheren land- und forstwirtschaftlichen Lehranstalt und der Vollendung des 21. Lebensjahres - LFBAG, Bundesgesetzblatt Nr. 298/90.

Was tun nach der Schule?

Mit dieser breitbandigen Ausbildung in Theorie und Praxis ist jenes Wissen und Können verbunden, mit dem unsere AbsolventInnen einen Wirtschaftsbetrieb selbständig führen oder eine gehobene Berufstätigkeit in einschlägigen Berufen ausüben können.
So vielseitig wie unsere Ausbildung, so vielseitig ist auch die Wahl der Berufe und Fortbildungen unserer AbsolventInnen. Immer mehr setzen ihre Ausbildung an Universitäten, Hochschulen, Fachhochschulen, Kollegs oder Akademien fort. Darüber hinaus sind unsere AbsolventInnen in den verschiedensten Berufen zu finden:
Als LandwirtIn bzw. in landwirtschaftsnahen Bereichen, Lehrberufen, in der Beratung und der Erwachsenenbildung, in Sozialberufen, in Gesundheitsberufen, im Fremdenverkehr, im Banken- und Versicherungswesen, in der Gastronomie und in vielen anderen Bereichen des Dienstleistungssektors.

 

 



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Maturaball 2019

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bis Fr., 01. 03. 2019 bis Fr., 01. 03. 2019