Besuch der 1A und 2B am Institut für Ökologie der Universität
Innsbruck (9.12.2008)
Um 13:45 fuhren wir mit dem Bus nach Innsbruck und machten dann
einen zehnminütigen Marsch zur Botanik im Innsbrucker Stadtteil
Hötting.
Dort wurden wir schon von den Sparkling Science Experten erwartet
und anschließend in vier Gruppen eingeteilt. Im Stationsbetrieb
lernten wir die verschieden Aspekte der Arbeit unserer KooperationspartnerInnen
kennen.
Mikroskopieren: Im großen Mikroskopiersaal untersuchten
wir den Aufbau von Spaltöffnungen. Wir haben von den Pflanzen
die oberste Schicht, die Epidermis, abgezogen und ein Präparat
angefertigt. So konnten wir die Spaltöffnungen gut erkennen.
Gewächshaus: Wir wurden durch das Regenwaldhaus geführt.
Dort war es schwül und feucht, das Klima wechselte aber sofort,
als wir den Raum mit den Kakteen betraten. Wir befassten uns mit Kakteen,
Kletterpflanzen und deren Wasserhaushalt.
In einem Forschungsgewächshaus erklärten uns die Experten die
Funktionen und Anwendung der Geräte, die zum Messen von Niederschlagsmengen,
Wind und Sickerwasser verwendet werden.
Pflanzenbestimmen: In einem kleinen Labor haben wir mit Hilfe einer
Unimitarbeiterin die Artenvielfalt einer extensiv genutzten mit einer intensiv
genutzten Wiese verglichen.
In einem anderen Raum hatten ein paar Unimitarbeiter ein Modell über
Klimaverhältnisse auf Schatten- und Sonnseite eines Tales aufgebaut und
mit einer Infrarotkamera konnten wir die wärmsten und kältesten
Stellen durch rotes, bzw. blaues Licht erkennen.
Dann wurden uns noch Aufnahmen von einem Tag im Oktober im Stubaital gezeigt,
bei denen wir sehen konnten, wie sich die einzelnen Gebirgsstufen aufgrund
unterschiedlicher Vegetation verschieden schnell erwärmten und die Wärme
speicherten: der Wald erwärmte sich nur sehr langsam im Laufe des Tages,
jedoch konnte der Wald die Wärme auch über nach Nacht am besten
speichern.
Zum Schluss besuchten wir uns im Hörsaal eine Vorlesung über den
Einfluss des Menschen im Alpenraum.
Das Mikroskopieren war besonders interessant, da wir selbst arbeiten konnten
und selbst alles erforschen. Durch die restlichen Stationen haben einen guten
Einblick in das Institut für Ökologie und die Arbeitsweisen der
WissenschafterInnen bekommen - und diese Gelegenheit bekommt nicht jede/r.