Workshop im Rahmen des europäischen Jugendprojekts zu den UN-Millenniumsentwicklungszielen

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Am 15. 4. 2010 fand an unserer Schule für die beiden Klassen der 2A und 4B ein interessanter Workshop zu den UN-Millenniumsentwicklungszielen statt.

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Sind es allgemein rund 80 % der EU-Bürger, die nichts über diese UN-Ziele wissen, so waren es laut einer Einstiegsfrage in den beiden Klassen sogar 100 %, die noch nie etwas über diese Ziele gehört hatten. Dies änderte sich allerdings im Laufe des dreistündigen Workshops, der von den beiden Gastrednern Maga. Helene Trauner aus Wien und Dr. Bella Bello Bitugu aus Ghana gestaltet und mit vielen Hintergrundinformationen durchgeführt wurde. Frau Maga. Trauner erklärte die Entstehung und die Entwicklung dieser Ziele, ihre Verfolgung und die teilweise erschreckend niedrige Quote ihrer Verwirklichung. Bella Bello - ein oft und sehr gerne gesehener Gast an unserer Schule - fand wie immer eine wertvolle Mischung aus seriöser Information und unterhaltsamer Show, die aber immer auf ein nachhaltiges Umdenken und kritisches Hinterfragen der gegenwärtigen Situation auf unserem Planeten abzielte. In seinem typischen afrikanisch geprägten Englisch sorgte er immer wieder für sprachliche aber auch inhaltliche Unterhaltung.

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Der Schwerpunkt des Workshops war auf das 2. "MDG" (Millennium Development Goal) gelegt, das auf die Verwirklichung der allgemeinen Grundschulausbildung abzielt. Dabei wurde vielen SchülerInnen vielleicht zum ersten Mal bewusst, welchen "luxury" wir hier in Österreich mit unseren Ausbildungswegen und -möglichkeiten genießen dürfen. Von SchülerInnenseite wurden durchaus auch kritische Fragen gestellt, erfreulicherweise größtenteils in englischer Sprache. Am Ende präsentierte Bella Bello noch einige Bilder aus seinem Heimatland und sorgte damit für einen interessanten und bunten Abschluss von drei Unterrichtsstunden mit vielen neuen Informationen und vor allem auch Anregungen zum Nachdenken für unsere Zukunft. Ein langer Applaus zum Schluss für die beiden Referenten wurde von diesen sofort an die SchülerInnen der beiden Klassen zurückgegeben, die drei Stunden lang sehr aufmerksame Zuhörer gewesen waren, was man auf den Bildern sehr gut erkennen kann.

Mag. Georg Hofer

 

 

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