COMENIUS - Mobilitätstreffen in Erstein im Elsass:
Verbesserung der Qualität schulischer Bildung an der HBLA Kematen
Die Vielfalt der Nachhaltigkeitsprojekte und die Nachhaltigkeit des "Friedensprojektes EU" konnte wohl in kaum einer anderen Region als dem Elsass so umfassend betrachtet und verstanden werden - das Treffen der COMENIUS-Partnerschulen in Erstein stand jedenfalls unter einem guten europäischen Stern …
SchülerInnen und LehrerInnen aus den Partnerschulen in Kematen/Tirol, Stadtroda/Thüringen, Obernai/Elsass, Erstein/Elsass und St. Florian/Oberösterreich kamen in diesem vom EU-Bildungsprogramm "Lebenslanges Lernen" finanzierten Projekt zusammen, um gemeinsam zu einem vertieften Verständnis einer nachhaltigen ländlichen Entwicklung einerseits und der Besonderheiten der europäischen Geschichte andererseits zu gelangen.
So stand neben einer Besichtigung des "Deutschen Viertels" und des "Europa Viertels" in Strassburg (mit dem Fahrrad) auch ein Besuch in Colmar auf dem Programm dieses Treffens.
Der Bereich der landwirtschaftlichen Bildung wurde wiederum mit einem Besuch der Bildungsstätte "Ferme Bussière" nördlich von Straßburg - dort ging es um Fragen der nachhaltigen Dienstleistungen in Bildung und Umwelt, Umwelterziehung für Schulklassen, EU-umweltgeprüfte Gebäude, erneuerbare Energien - und des Agrarforschungsinstituts "INRA" in Colmar (Vorstellung der Nachhaltigkeitskriterien nach der "INRA"-Methode) ausführlich behandelt.
Und natürlich durfte auch der Praxisbezug nicht fehlen - so konnten bei einem Besuch auf einem Bio-Musterbauernhof in den Vogesen die Entwicklungen auf dem Gebiet der umweltschonenden Landwirtschaft in Frankreich beobachtet werden.
Mobilitäten wie diese bedeuten für die beteiligten LehrerInnen und SchülerInnen jedenfalls eine enorme fachliche und menschliche Bereicherung, die in einem zusammen wachsenden Europa gar nicht hoch genug eingeschätzt werden kann.
Paul Brugger

Finanziert mit Unterstützung der Europäischen Kommission