"Gut beantragt ist halb gewonnen" Mehrfächeranträge
- die 4.B Klasse der hlfs Kematen war mit dabei
Am Donnerstag, dem 15. April 2010, bekamen die SchülerInnen
des 4.BJahrganges der Langform einen besonders praktischen Einblick
in das Thema Mehrfachanträge bzw. Flächenförderung. Herr Mag. Helmuth
Traxler (Leiter der LLWK Innsbruck) und Frau Ingin. Kofler Notburga
(Lehrerin der hlfs Kematen) trafen sich mit der Klasse beim Altwirt
in Kematen, wo sie Landwirte aus der Region beim Mehrfachantrag begleiten
durften. Das hohe Engagement der SchülerInnen führte dazu, dass manche
von ihnen auch beim Digitalisieren tatkräftig mithalfen. Engagiert
erklärte uns Herr Mag. Helmuth Traxler (Leiter der LLWK Innsbruck)
die verschiedenen Bereiche einer Landwirtschaftskammer und die dazugehörigen
Arbeitsaufgaben. Er bemühte sich nicht nur die wichtigsten Punkte
des ÖPUL-Aufbau zu vermitteln, sondern ging auch auf die elterlichen
Betriebe der SchülerInnen ein, wodurch der Nachmittag besonders interessant
war.
Förderungen im Überblick
Investitionsförderung
- Modernisierung der landwirtschaftlichen Betriebe
- Niederlassungsprämie von Junglandwirten
- Wer muss ein Betriebskonzept vorlegen?
Betriebsprämie
- Einheitliche Betriebsprämie
- Kompressionsgründe
- Übertragung von Zahlungsansprüchen
- Modulation
Österreichisches Umweltprogramm (ÖPUL 2007)
- Biologische Wirtschaftsweise - Gesamtbetrieb
- Umweltgerechte Bewirtschaftung von Acker- und Grünlandflächen
- Verzicht auf ertragssteigernde Betriebsmittel auf Ackerflächen
- Verzicht auf ertragssteigernde Betriebsmittel auf Ackerfutter- und Grünlandflächen
- Verzicht auf Fungizide auf Getreideflächen
- Integrierte Produktion Erdäpfel, Gemüse, Rüben und Erdbeeren
- Erosionsschutz im Obst und Hopfen( EO1, EO2)
- Integrierte Produktion Obst und Hopfen
- Silageverzicht
- Erhaltung von Streuobstbeständen (ES)
- Mahd von Steilflächen (M1, M2, M3)
- Bewirtschaftung von Bergmähder (BM0, BM1, BM2, BM3)
- Alpung und Behirtung
- Begrünung von Ackerflächen
- Verlustarme Ausbringung von flüssigen Wirtschaftsdüngern und Biogasgülle
- Seltene Nutztierrassen
- Seltene landwirtschaftliche Kulturpflanzen (SLK)
- Tierschutzmaßnahme (Weideprämie)
- ÖPUL-Fördersätze
Ausgleichszulage
- Zahlungen fr Naturbedingte Nachteile in Berggebieten
- Eigene Berechnungsmöglichkeiten
Tierprämien
- Mutterkuhprämie
- Schlachtprämie
- Agrarmarkt Austria
- Tiergesundheitsdienst
- Milchquote
- Landwirtschaftliche Berufsausbildung
Es war ein äuerst interessanter und lehrreicher
Nachmittag, das Thema Förderungen und Anträge wird viele noch länger
begleiten. Dieser Vortrag hat nicht nur das Interesse geweckt, sondern
auch das Wissen bereichert.
Burgi Kofler, LPU