Ressortschimeisterschaften 2011
Am Freitag, dem 4. März 2011, brachen acht wackere Recken um 6.00 Uhr in Richtung Kasberg in Oberösterreich auf, um beim heurigen Ressortschirennen den äußersten Westen würdig zu vertreten. Nach drei Stunden Fahrt ging es direkt auf die Piste und nach zweimaligem Einfahren und unzähligen mentalen Trainingsläufen stürzten sich Ute Hiederer-Willi, Maria Raitmair, Beate Mayerl, Bruno Trenkwalder, Bernhard Wegscheider, Georg Hofer, Gustav Hacket und Bruno Krismer (in dieser Reihenfolge) die Rennstrecke hinab. Nach 31,88 bis 43,68 Sekunden war für alle die Pflicht erledigt und es folgte ein traumhafter Schi- und Hüttentag bis die Lifte ihre letzte Fahrt absolvierten.
Am Abend folgte die mit Spannung erwartete Siegerehrung und brachte durchaus erfreuliche Ergebnisse für unsere relativ gesehen doch ziemlich kleine Dienststelle. Herausragend, wie jedes Jahr, unsere Damenmannschaft, die es mit vereinten Kräften sogar auf das Stockerl schaffte und den Pokal sowie die Medaillen für den 3. Gesamtrang mit nach Kematen nehmen konnten. Im Einzelbewerb verpasste Maria Raitmair um lediglich 35 Hundertstel eine Einzelmedaille und so blieb lediglich Blech mit viel Pech. Alle drei Damen platzierten sich in ihren jeweiligen Klassen unter den Top 10.
Bernhard Wegscheider empfahl sich in seiner Klasse mit einem 6. Platz für höhere Aufgaben, Bruno Trenkwalder verpasste die Top 10 nur ganz knapp. Unser Routinier Gustl Hacket zeigte unserem "Rennbaby" Bruno Krismer, dass Erfahrung durch nichts ersetzt werden kann und reihte sich an der 7. Stelle seiner Klasse ein, unser Küchenchef kochte kein bisschen wegen seines 13. Platzes, waren doch weit über 28 Läufer (nämlich 30) am Start. Georg Hofer musste aufgrund zu hoher Quantität an schifahrerischer Qualität in Kematen fremdgehen und fand einen Startplatz bei der Wildbach- und Lawinenverbauung Wien II, fuhr innerhalb dieser Gruppe die beste Zeit und führte die Wiener damit zu einem ansehnlichen 13. Platz in der Mannschaftswertung. Es waren übrigens mehr als 13 Mannschaften am Start!
Alles in allem war es wieder einmal ein Ausflug, der unseren schulinternen Zusammenhalt gestärkt hat, bei dem Kameradschaft und Gaudi nicht zu kurz kamen, und der auf jeden Fall nächstes Jahr wiederholt bzw. fortgesetzt werden sollte.
Mag. Georg Hofer