Spezielle Vorbereitung für das 14wöchige Praktikum im In- und Ausland
Am 19.05.2011 besuchten uns verschiedene Gastreferenten,
die uns über unser In- und Auslandpraktikum informierten.
1. Arbeits- und Sozialrecht
Dr. Günter Mösl von der Landarbeiterkammer, war unser erster Gastreferent,
der uns zu diesem Thema einen interessanten Vortrag hielt.
Wir erhielten folgende Informationen:
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Allgemeines über die Landarbeiterkammer Tirol
→ Die Landarbeiterkammer ist eine gesetzliche Interessenvertretung.
Sie hat ca. 5.000 Tiroler Mitglieder, die aus Forst- und Landwirtschaft stammen.
- Formen von Praktika
→ Das Praktikum wird als FerialpraktikantIn oder als HilfsarbeiterIn bewältigt.
- Versicherungsmöglichkeiten
→ Die verschiedenen Versicherungsmöglichkeiten sind die Unfallversicherung, Rückholversicherung und Krankengeld.
- Entlohnung vom Praktikum
→ Hier wird der Kollektivvertrag abzüglich Kost und Logis ausgezahlt.
Spezifische Fragen, Informationen und Auskünfte erhielten wir anschließend oder konnten sie in den ausgeteilten Broschüren nachlesen.
2. Kija Tirol - Kinder und Jugendanwaltschaft
Kija Tirol ist eine außergerichtliche und anonyme Institution. Sie ist vertraulich und kostenlos.
Zwei sehr qualifizierte Referentinnen dieses Institutes besuchten uns am Donnerstag, den 19.05.2011. Sie klärten uns über Strafrecht und Gewaltprävention vor allem im Hinblick des Auslandspraktikums auf. Im ersten Teil des Vortrages wurden uns
unsere Rechte und Pflichten des österreichischen Strafrechtes mitgeteilt.
Wir diskutierten viele Fragen, die sich während des Vortrages ergaben:
- Ab wann sind wir strafbar?
- Wie sieht ein Gerichtssaal aus?
- Wie verläuft die Verhandlung?
- Was macht ein Bewährungshelfer?
- Wie ist das Österreichische Strafrecht verfasst?
- Wie werden Geldstrafen gehandhabt?
Mit dem Suchtmittelgesetz befassten wir uns nur kurz.
Im zweiten Teil wurden Burschen und Mädchen geteilt. In beiden Gruppen redeten wir über Gewalt, lernten verschiedene Arten und Formen kennen und besprachen einige Mythen über sexuelle Gewalt. Die Themengebiete wurden mithilfe von Informationsquellen vervollständigt.
Die Referentinnen gaben sich sehr große Mühe. Das richtige Einschätzen von gefährlichen Situationen ist ausschlaggebend für die folgenden Handlungsweisen. Dieser Workshop war sehr lehrreich und informativ und die Broschüren hilfreich.
3. Tierschutz, Umgang mit Tieren
Dazu hat uns Herr Hans Thurner von der Tierzuchtabteilung Dir. Hussl LLWK einen Vortrag über den Tierschutz und den rechtlichen Bestimmungen in der landwirtschaftlichen Tierhaltung vorgetragen.
Besonderen Wert hat er auf die artgerechte Haltung der Rinder gelegt. Angefangen von der Kälberhaltung über die Leistungsentwicklung von Milchkühen bis zu der Verwendung von Arzneimitteln und den richtigen Lebend- Tiertransport.
Unterstützt wurde sein Beitrag von einer sehr bildreichen PowerPoint, die auch negative Beispiele zeigte.
Zu seinem umfassenden Wissen hat uns Herr Thurner Kataloge geschenkt, mit einer Checkliste für einen artgerechten Stalle, die wir auf den Praxisbetrieben anwenden können.
4. Praxistagebuch, Spezialteil, Termine
Unsere Lehrerin und zu gleich Praxiskoordinatorin
Frau Ingin Notburga Kofler gab uns alle Informationen mit zahlreichen Ratschlägen
und Tipps, um die Herausforderung der Dokumentation „Praxistagebuch“
gewachsen zu sein.
Wir sind „gerüstet“ für die „Große Praxis“, voller Erwartungen und riesiger Vorfreude.
Wir bedanken uns recht herzlich bei Frau Kofler für die Einladung der äußerst fachkompetenten
ReferentInnen und ihnen allen speziell für ihr Engagement und die kostenlosen Vorträge und Beratungen.
SchülerInnen der 3B
Ingin Dipl.Pädin FOLin Notburga Kofler