Wie viel Müll fällt in einer Woche an?
2A betrachtet den eigenen Müll kritisch
Von Ende September bis Mitte Oktober starteten wir, die Klasse 2A, ein Müllprojekt, um herauszufinden, wie viel Müll jede/r von uns produziert.
Dabei sammelten wir eine Woche lang unseren anfallenden Müll. Am Ende der Woche leerten wir dann unsere Beutel aus und wogen den getrennten Müll ab. Wir unterteilten ihn jeweils in Plastik-, Papier- und Aluminiummüll. Wir waren alle sehr erstaunt darüber wie viel Müll sich in einer Woche ansammeln kann.
Nachdem wir unseren Müll sortiert und abgewogen hatten, überlegten wir uns wie wir in Zukunft unseren produzierten Müll reduzieren könnten. Ebenfalls wollten wir aus unserem Unrat noch etwas Sinnvolles herstellen. So entschieden wir uns dafür, aus unseren Plastikflaschen die Kleinfamilie MÜLLer zu basteln. Das war kein Problem, denn wir hatten Unmengen an Flaschen. Einmal auf den Geschmack gekommen aus „Müll“ Dinge zu basteln, werden vielleicht einige von uns zweimal darüber nachdenken ihren Müll weg zu werfen, denn vielleicht lässt sich daraus ja noch etwas zaubern.
Das Projekt beschäftigte uns auch nach Ende der Untersuchungswoche. Wir überlegten uns wie wir unsere Klasse müllfrei halten können. Um unsere Überlegungen zum Thema Klassensauberkeit und Entleerung der Müllstationen unseren MitschlülerInnen in anderen Klassen nahe zu bringen, gestalteten wir eine Präsentation, die wir in den einzelnen Klassen zeigten und mit den SchülerInnen diskutierten.
Nun ist unser Projekt endgültig abgeschlossen, zumindest was den Unterricht anbelangt. Ich denke, wir werden von nun an Müll in einer anderen, kritischeren Sichtweise betrachten.
Maga Gabriele Pallua
Franziska Gabl - 2A