Höhepunkt des Schuljahres: Die Maturafeier, 22.06.2011
Mit einer feierlichen Überreichung der Zeugnisse endeten letzte Woche die diesjährigen Reife- und Diplomprüfungen an der hlfs Kematen.
Nach dem Festgottesdienst in der Pfarrkirche Kematen, den SchülerInnen der 2A mit Maga
Bernadette Wagnleithner
gestalteten,
würdigten in feierlichem Rahmen Direktor DI Siegfried Hanser und die Ehrengäste die Leistungen der SchülerInnen.
Als Ehrengäste konnte Direktor Hanser unter anderen den Vorsitzenden
der Prüfungskommission, Hofrat DI Karl Vogl, Direktor der HBLA für Wein- und Obstbau Klosterneuburg,
Landtagspräsident und Altlandeshauptmann DDr. Herwig van Staa, den Präsidenten der Tiroler Landeskammer,
Josef Hechenberger, begrüßen.
Mit den Eltern der Maturantinnen und Maturanten und den insgesamt über
200 Gästen freuten sie sich über die erfolgreiche diesjährige Matura:
Insgesamt traten 57 KanditatInnen an, 50
bestanden die Prüfungen, 7 mit ausgezeichnetem Erfolg und 7 mit gutem Erfolg.
Herzliche Gratulation!
Bei einem gemeinsamen Festessen (zubereitet von den SchülerInnen der 4B, serviert von der 2B)
wurde noch einmal kräftig gefeiert,
angestoßen und dann hieß es für 50 SchülerInnen, endgültig Abschied von der Schule zu nehmen.
Dass dabei auch so einige Tränen flossen, zeigt, dass die Schulzeit
an der hlfs Kematen für viele auch ein
Lebensabschnitt war, an den sie gerne zurückdenken werden!
22.06.2011 Grußworte von Herrn HR DI Karl Vogl
Grußworte des Vorsitzenden der 5B-Reife- und Diplomprüfung - anlässlich unserer Maturafeier
„Ich freue mich, dass ich eingeladen wurde, den Vorsitz bei einem Teil der Prüfungen der Reife- und Diplomprüfung an der Höheren Bundeslehranstalt für Land- und Ernährungswirtschaft Kematen zu übernehmen.
Es war dabei meine Aufgabe einen rechtmäßigen und gerechten Ablauf, Fairness und Transparenz zu sichern und gemeinsam mit dem Prüfungsteam eine Atmosphäre aufzubauen, in der Leistungsbereitschaft zu Erfolg führt, eine Umgebung zu gestalten, in der am Ende des Tages möglichst alle mit sich zufrieden sein können.
Ich fand eine freundliche Umgebung, ein liebevolles Team von Lehrerlnnen, wertschätzendes Eingehen auf die Persönlichkeit und Höchstleistungen auch bei den prüfenden Personen vor. Zu Ihren individuellen Leistungen während der Reife- und Diplomprüfung gratuliere ich Ihnen sehr herzlich.
Eine tiefsinnige Erkenntnis eines Absolventen drückte etwa aus, dass die Matura ein tiefer Einschnitt in der Entwicklung ist. Die Matura ist aber auch der letzte Termin mit Vorbestimmung von außen.
Was soll Schule sein? Eine feste Wurzel bilden, und dann zeitgerecht Flügel verleihen.
Fünf Jahre in der Schule sind ein großer Teil der Lebenszeit in einer der wichtigsten Phasen Ihrer menschlichen Entwicklung. Das Gehirn stellt um, ordnet Strukturen neu. Schlimme und total glückliche Stunden.
Sie haben sich gut vorbereitet, Geist und Körper zu Höchstleistungen geführt, Leistung im Sinne der Auseinandersetzung mit Prüfungsfragen erbracht. Und jetzt ist alles aus - keine Schule mehr, kein Druck mehr, keine Verpflichtung zur Fertigstellung einer Seminararbeit, keine Verzweiflung vor oder nach einer Prüfung.
Alles vorbei?
Der erste Tag im Leben, in dem Sie nicht durch den Lehrplan angeleitet werden, keine Schulglocke den Takt vorschlägt und nicht die Schularbeitstermine die Einteilung in Lernen und Freizeit bestimmen.
Zur Reifeprüfung vorbereitet
Alle sind heute noch da: Eltern, Freunde, LehrerInnen. Sie sind dann weiter weg, wohin die Flügel tragen. Das ist es nicht. Es ist der erste Tag Ihres Lebens, an dem Sie noch mehr Verantwortung für sich und andere übernehmen. Der Tag, an dem Sie die zurückliegende Zeit, in der Sie Gelegenheit hatten, sich selbst intensiv zu bilden, als Ausgangspunkt für Ihre weitere individuelle Bildung nehmen können.
Bildung heißt, Schritt für Schritt alles zu unternehmen, um sich selbst, die Umwelt und die Gesellschaft besser zu verstehen. Bildung ist ein individueller, persönlicher Prozess, der lebenslang anhalten muss:
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Aus Wissen Können machen!
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Wissen ist eine Ressource, die sich nicht verbraucht!
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Leben in einer Wissensgesellschaft
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Die Verfügbarkeit ist weltweit.
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Der Umgang mit Wissen ist gefragt.
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Ich kann einiges, anderes kann ich nicht. Was ich immer kann, ist lernen.
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Lernen kann man nicht verhindern. Das Gehirn lernt immer - dies oder jenes.
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Lebenslanges Lernen heißt, den Meilenstein der Reife- und Diplomprüfung als Basis zu nehmen und den individuellen Weg zu suchen.
Sie haben mit der Reife- und Diplomprüfung einen Meilenstein gesetzt, der viel dazu beitragen kann, dass Ihr Leben gelingt. Das wünsche ich Ihnen von Herzen.“
HR DI Karl Vogl
Direktor HBLA Klosterneuburg
Maga Doris Greber