Cybermobbing - Stopp den Mobb
Die 1B hat sich im Rahmen des Informatik-Unterrichts in mehreren Einheiten intensiv mit dem Thema „Cybermobbing“ beschäftigt. Erklärtes Ziel war von Beginn an, im Fall einer Einigung Verhaltensvereinbarungen für den Umgang miteinander im Cyberspace festzulegen.
Am Beginn der Arbeit standen einige ausgewählte Filmbeiträge, zu denen sich die SchülerInnen Fragen, Eindrücke und Gedanken notieren sollten. Es war sofort ersichtlich, dass das Thema die Jugendlichen sehr beschäftigt. Die SchülerInnen waren betroffen über das Ausmaß der Folgen von Cybermobbing für die Opfer. Die zahlreichen Fragen und Gedanken konnten aufgrund der Masse an Fragen nicht alle einzeln beantwortet werden, aber im Folgenden wurden Punkte besprochen und zusammengefasst wie:
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Warum wird jemand zum Täter?
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Warum wird gemobbt?
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Was hat das für Folgen für die Opfer?
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Wie sieht es mit der rechtlichen Situation in Österreich und international aus?
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Was kann man als Betroffene/r (Opfer oder MitwisserIn) im Ernstfall tun?
Die Arbeiten an den einzelnen Fragen wurden auch immer wieder durch aktuelle Meldungen in Medien zum Thema Cybermobbing ergänzt. Die Brisanz des Themas wurde dadurch bewusst gemacht und die Notwendigkeit, sich zu schützen, und der Wunsch, etwas dagegen zu tun, wurde verstärkt.
Nachdem über die oben genannten Punkte recherchiert, gesprochen worden war und die Ergebnisse zusammengefasst wurden, ging es um die Frage der Verhaltensvereinbarungen.
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Worauf kann man sich einigen?
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Wie sollte die Vereinbarung formuliert werden?
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Welchen Titel geben wir der Vereinbarung?
Nach erneuter Sammlung von Formulierungen wurden Titel vorgeschlagen und durch Abstimmung in zwei Durchgängen konnten zwei Sieger ermittelt werden. Das Ergebnis ist ein Plakat über die Verhaltensvereinbarungen mit dem Titel „STOPP DEN MOBB“.
Bereits in diesem Schuljahr wurde der Wunsch, diese Vereinbarung als Teil der Schulordnung für die ganze Schule zu vereinbaren, im SGA vorgebracht. Im kommenden Schuljahr soll dieses Vorhaben realisiert werden. Die hlfs Kematen möchte sich als Schule präsentieren, in der Cybermobbing nicht toleriert wird und in der sich die SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern klar gegen diese Form der Gewalt aussprechen. Das ist ein wichtiger Schritt im Kampf gegen Cybermobbing und für ein respektvolles Miteinander.
Hier die Vereinbarung, die dann noch erweitert werden soll in dem Sinn, dass sich die Schule als Ganzes dazu bekennt:
STOPP DEN MOBB
Verhaltensvereinbarungen im Cyberspace
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Wir mobben keine anderen Personen - Mobbing wird bei uns nicht toleriert.
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Wir sind gemeinsam gegen jede Art von Mobbing - insbesondere auch gegen Cybermobbing.
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Wir haben Respekt vor anderen Personen. Wir achten und schätzen einander.
- Wir machen uns nicht über andere lustig. Wir beschimpfen andere Personen nicht.
- Wir behandeln andere so, wie wir selbst behandelt werden möchten.
- Wir stellen keine Fotos, Filme oder Ähnliches ins Netz ohne Erlaubnis der Beteiligten.
- Wir helfen Personen, die gemobbt werden.
WAS TUN, WENN SIE'S TUN?
Verhaltenstipps im Ernstfall
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ruhig bleiben, nicht antworten, sperren
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darüber reden - mit FreundInnen, Familie, Vertrauenspersonen
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offen darüber reden
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Bezug nehmen auf Verhaltensvereinbarung
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Beweise sichern, Vorfall dokumentieren
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dem Anbieter melden, den Behörden melden, Anzeige erstatten
STOPP DEN MOBB - Verhaltensvereinbarungen im Cyberspace, erstellt von der 1B der hlfs Kematen im Schuljahr 2010/2011.
Profin Maga Monika Schranzhofer
1B