Costa Rica
Projekt der 3B
http://projekt-costarica.jimdo.com
Das Projekt entstand Anfang März 2010 während des Ökologie-Schwerpunktes im Biologieunterricht. Die Grundidee war es, ein völlig fremdes Ökosystem, in unserem Fall einen tropischen Regenwald, kennen zu lernen und genauer zu untersuchen.
Schnell kristallisierten sich Projektschwerpunkte heraus. Wir wollen nicht nur bloß in den Regenwald fahren, sondern uns dort im Besonderen mit den unterschiedlichen Anforderungen befassen, die ein solches Ökosystem an die lokale Landwirtschaft stellt. Dabei wollen wir auch eventuelle Parallelen und Unterschiede zu einem anderen, uns vertrauteren System herausarbeiten, der alpin-geprägten Landwirtschaft in Tirol.
Aufgrund des sich sehr schnell abzeichnenden enormen Umfangs des Projektes und den daraus entstehenden Kosten, bildeten sich Kleingruppen mit eigenen Unterprojekten und Aufgabenbereichen. Die anfängliche Skepsis ("Ist das sein Ernst?") wich rasch einer starken Motivation, das Projekt erfolgreich abzuschließen. Erste Anfragen in Wien am Botanischen Institut und dessen Tropenstation in Costa Rica verliefen sehr ermutigend. Bereits Anfang April 2010 ist das Projekt in seinen Grundzügen soweit definiert, dass erste Referenten eingeladen werden können, so kommt am 8. April Mag. Anton Vorauer, der einige Monate an der Tropenstation verbracht hatte, für einen Vortrag an die Schule.
Auch erste Kontakte zu Massenmedien werden hergestellt und am 10. Mai sendet der Radiosender "Welle 1" ein Interview mit Projektkoordinator Mag. Roland Hofer und einigen Schülern. Mitte Mai wird das Projekt auch Bundesminister Nikolaus Berlakovich und Bundesministerin Claudia Schmied vorgestellt. Beide loben das Projekt und Minister Berlakovich übernimmt den Ehrenschutz. Bei einem Treffen in Wien mit ao. Univ.-Prof. Dr. Werner Huber, dem Leiter der Tropenstation in Costa Rica, werden die Projektaspekte klarer umrissen, die Unterstützung des Instituts für Botanik der Universität Wien vereinbart und ein Reisetermin festgelegt (Anfang 2012).
Eine erste Infoveranstaltung für die Eltern ist gut besucht. Anfang Juli 2010 erscheint in der Tiroler Tageszeitung ein halbseitiger Bericht über das Projekt, Mitte August bringt die Tiroler Bauernzeitung einen Artikel zum Thema. Das ORF Landesstudio Tirol zeigt Interesse und bringt Anfang Oktober ein kurzes Interview mit Mag. Hofer.
Ein wichtiger Teil des Projektes ist es, die Kosten pro SchülerIn auf ein Minimum zu reduzieren - was bei veranschlagten Euro 2000,- pro Schüler auch nötig ist. Von Beginn an war daher die Finanzierung der Hauptschwerpunkt des Projektes. Es wurden Konzepte erstellt, wie Förderungen und Sponsorgelder zu bekommen seien. Von Juli bis Dezember können durch Eigeninitiative und gemeinsame Anstrengungen (Herbstfest) knapp Euro 10.000,- aufgebracht werden und namhafte Tiroler Unternehmen k als Unterstützer gewonnen werden, auch das Land Tirol unterstützt das Projekt.
Anfang September 2010 konnte ein Kontakt zu NR Hermann Gahr hergestellt werden, der sich für das Projekt einzusetzen begann. Ende Oktober fuhren Mag. Hofer, sowie Stefan und Clara als Vertreter der Klasse nach Wien, um im Parlament das Projekt vorzustellen. Ebenfalls Ende Oktober wird Dr. Huber an die Schule kommen, um den Eltern ein deutlicheres Bild zu machen, was auf die Schüler zukommen wird.
Die Universität Innsbruck ermöglichte es uns, als einzige Schule bei den Aktionstagen "Junge Uni" am 5. November 2010 teilzunehmen und unser Projekt präsentieren zu können.
Das Projekt wird außerdem bei "Jugend Innovativ", einem Projektwettbewerb von Wirtschafts- und Unterrichtsministerium, angemeldet, akzeptiert und erhält weitere Fördergelder.
Anfang Februar wird die 2. Sponsorinitiative gestartet.
Ein paar Eckdaten zum Projekt:
33 SchülerInnen
2½ Wochen Studienreise
2½ Jahre Projektarbeit
Kosten: € 2.000,-- pro SchülerIn
zahllose Stunden Arbeitszeit
Mag. Roland Hofer