Projektpräsentation im Lebensministerium
Am 4. November fand im Bundesamtsgebäude in Wien eine Projektpräsentation
unter dem Titel "Vernetzungen" statt. Die hlfs Kematen war
eine von den dreizehn Schulen (inkl. der Hochschule) des Ressorts,
die dort auf Einladung von BM Pröll ein besonderes Projekt vorstellen
konnte.

Präsentationsstand der hlfs Kematen
v.l.n.r.: GS DDr. Mang, Ingrid Tschugg, Bernhard Beiler, Paul Brugger,
Kristina Rafolt
Von unserer Schule wurde das COMENIUS-Projekt "NADELA"
(Nachhaltigkeit, Develoment, Landwirtschaft) ausgewählt, welches
dem Thema der Präsentation umfassend entsprach: Die Comenius
Partnerschaft mit 4 weiteren Schule in Frankreich, Deutschland und
Österreich hat eine Reihe von Vernetzungen im In- und Ausland
geschaffen. So arbeiten heute die LehrerInnen aller beteiligten Schulen
in verschiedenen Bereichen zusammen, gegenseitige Arbeitsbesuche werden
ebenso durchgeführt wie Klassenaustausch, Auslandspraktika für
SchülerInnen und LehrerInnen, Betriebsbesichtigungen und jede
Menge kulturelle Aktivitäten.
In der eigenen Region hingegen konnte sich die hlfs Kematen aufgrund
der vielen Aktivitäten mit verschiedensten Betrieben (z.B. dem
Biobauernhof Falschlunger in Mutters), Regionen (z.B. dem Naturpark
Kaunergrat) und Organisationen (z.B. der Landesumweltan-waltschaft)
vernetzen, was zu einer weiteren Verbesserung der Ausbildung und zu
besseren Einblicken in die Bedürfnisse und Besonderheiten des
eigenen Landes führte.
In der Schule selbst kam es zu einer bisher nie dagewesenen "Vernetzung"
aller Bereiche: So wurde von allen Bediensteten im pädagogischen
Bereich, der Internat, dem Landwirtschaftsbetrieb, der Lehrküche
usw. im Sinne einer nachhaltigen Schulentwicklung derart zusammengearbeitet,
dass der Schule sogar das "Österreichische Umweltzeichen"
verliehen wurde.
Die Präsentation des COMENIUS Projektes, bei der neben VertreterInnen
der Bundes- und Landespolitik, der Wirtschaft und Wissenschaft auch
viele hochrangige Beamte des Lebensminsteriums und des Unterrichtsministeriums
anwesend waren, wurde von den SchülerInnen Kristina Rafolt, Norbert
Tangl und Thomas Bauernfeind, welche von ihren LehrerInnen MMag. Ingrid
Tschugg, Dr. Paul Brugger und Dr. Bernhard Beiler begleitet wurden,
durchgeführt.
Paul Brugger