Comeniustreffen in St. Florian vom 28.04 – 30.04.2008

Montag, 28.04.2008:Nach einer angenehmen Anreise kamen wir (drei LehrerInnen - Gabriele Geisler, Paul Brugger, Kolfer Notburgaund vier SchülerInnen der HBLA Kematen) in der Jugendherberge in Linz an. Schon bald darauf trafen wir im Stadtzentrum die Projektgruppen aus den Partnerschulen und aßen mit ihnen zu Abend. Es war sehr amüsant und interessant. Wir tauschten Erfahrungen aus und bekamen Informationen über ihre Betriebe zu Hause und die Landwirtschaft in ihrer Region. Es waren SchülerInnen aus den Schulen von Obernai, Erstein, St. Florian und Stadtroda dabei. Insgesamt waren wir ca. 25 SchülerInnen und 15 LehrerInnen, die an diesem Treffen teilnahmen. Dienstag, 29.04.2008:Wir trafen uns um 8.30 Uhr in der HBLA St. Florian. Am Vormittag präsentierte jede Schule ihre Projekte. Dabei wurden vorgestellt:

  • ein ökologischer Betrieb von Stadtroda mit ca. 2400 ha.
  • Alte Apfelsorten und ihre Bedeutung.
  • Die Nahrungsgewohnheiten in den verschiedenen Kulturen.

Unsere Schule präsentierte 3 Projekte:

  1. Das NADELA Kochbuch, welches von der Klasse 1A erstellt wurde.
  2. Das Projekt „Klimaschutz und Nachhaltigkeit“, welches die Klassen 1A und 2A bearbeiteten.
  3. Die Tierzucht-Spiele: Diese wurden von der Klasse 2A im Rahmen der Tierzucht- Übungen entwickelt und angefertigt.

Anschließend fuhren wir mit dem Bus zum Stift St. Florian. Dort bekamen wir eine Führung durch das Gebäude. Auch durften wir in die große Bibliothek schauen – der Marmorsaal, den wir danach ansahen, war ebenso groß und ein richtiger Augenschmaus. Auch das Grab des berühmten Komponisten Anton Bruckner wurde uns gezeigt (mehr Informationen unter: www.wikipedia.at) Die Führung dauerte ca. 2 Stunden, war sehr interessant und aufschlussreich. Um 19 Uhr gab es dann im Restaurant des Kunstmuseums Lentos ein Buffet. Als Vorspeise wurde uns ein Angebot von verschiedenen Fischen angepriesen. Wir kosteten verschiedene nationale Speisen wie Grammelknödel, Sauerkraut, Schweinsbraten, Semmelknödel, … Als Nachtisch gab es einen Fruchtsalat oder Apfelküchlein mit Vanillesoßen. Nach dem Essen ließen wir den Abend noch gemütlich ausklingen und kehrten um 23 Uhr in die Jugendherberge zurück.

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Mittwoch, 30.04.2008:An diesem Tag stand eine Besichtigung des „Biohofes Achleitner“ in Eferding auf dem Plan. Der Betrieb besteht aus einem Hof mit Lagerhalle und einem Großmarkt im Zentrum von Eferding. Betriebsvorstellung:
Der Betrieb wurde 1990 auf Bio umgestellt und hat heute 76 ha Anbaufläche, wobei 16 ha Eigenfläche und 60 ha gepachtet sind. Es wird aus Bioabfall und Pferdemist Kompost gemacht, der für die Düngung verwendet wird. Angebaut werden Tomaten, Paprika, Gurken, Salate aller Arten, Kartoffeln, Karotten … In der Hauptsaison beschäftigt der Betrieb ca. 20 Arbeitskräfte, 5 ArbeiterInnen sind das ganze Jahr über angestellt. Großmarkt:Der Großmarkt wurde 2000 errichtet. Die Lagerhalle wurde mit Strohballen isoliert und das Geschäftsgebäude ist als Passivhaus errichtet worden. In den Büroräumen findet man eine Vielzahl verschiedener tropischer Pflanzen, welche im Sommer die Temperatur um 2-3°C senken und ein gutes Arbeitsklima schaffen. So „spart“ sich der Betrieb eine Klimaanlage und leistet damit auch einen Beitrag gegen die Klimaveränderung Angefangen vom Puddingpulver bis zu Kosmetikartikeln sind alle Produkte biologisch. Im Laden schließlich findet man alle möglichen Bioprodukte. Unter dem Titel „Gemüsekiste“ werden für die Kunden auch verschieden große Kisten nach persönlichem Wunsch – mit Gemüse und Obst der Saison – zusammengestellt und nach Hause geliefert. Uns hat der Betrieb und der Großmarkt sehr gut gefallen, denn die Logistik ist umwerfend und das Angebot einmalig. Dort hat man gesehen, was man aus „Bio“ alles machen kann. Wir bekamen noch ein Mittagessen, natürlich Bio, was man auch geschmeckt hat und danach fuhren wir wieder nach St. Florian zurück. Am Nachmittag fand noch ein Schulfest statt, an dem wir uns sportlich beweisen durften. Wir präsentierten uns von unserer sportlichsten Seite, was aber nicht viel nützte, denn wir wurden Letzter. Doch wie heißt es so schön „Dabei sein ist alles!“. Nach der sportlichen Betätigung traten wir um ca. 16 Uhr unsere Heimreise an und trafen um 20.30 Uhr an der hlfs- Kematen ein. Alles in allem waren diese 3 Tage sehr informativ, amüsant und auf jeden Fall unvergesslich! Anna Thaler, Giorgia Franzl 1A und Norbert Tangl, Christopher Hinterholzer, 2A Finanziert mit Unterstützung der Europäischen Kommission (COMENIUS)

Anna Thaler, Giorgia Franzl, Norbert Tangl, Christopher Hinterholzer

Österreichischer Austauschdienst

Finanziert mit Unterstützung der Europäischen Kommission (COMENIUS)

 

Tag der offenen Türe

Herzlich willkommen! Herzlich willkommen!

Maturaball

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