Vorbereitungen für das Arbeiten im Freiland
Bevor wir Ende Mai mit den ersten Projekttagen im Stubaital starten
können, mussten wir alle möglichen Vorbereitungen treffen:
Am Freitag, den 24. April 2009 traf sich die Gartenbau Gruppe und
die Chemielabor Gruppe um 8.55. Frau Geisler nahm einige von uns mit
in den Garten. Wir hoben eine Fläche von zwei Meter Breite, acht
Meter Länge und zwanzig Zentimeter Tiefe aus. Dabei machten wir
die Erfahrung, dass unser Schulgarten einen sehr steinigen Boden besitzt.
Das Ausheben wurde uns auch durch große Steine noch zusätzlich
erschwert. Während dieser Arbeit bereitete der zweite Teil der
Gruppe im Tennen die rund 400 Kübel vor. In jeden dieser Eimer
wurden 3 Löcher mit Hilfe der Bohrmaschine in den Boden gebohrt.
Dies verhindert eine Staunässe bei starkem Regen, was das Wachstum
der Pflanze beeinträchtigen könnte. Zusätzlich wurden
80 der grauen Kübel mit wasserfestem Stift mit Nummern beschriftet.
In der bereits ausgehobenen Fläche werden zu einem späteren
Zeitpunkt die vorbereiteten Kübel eingesenkt, um sie vor Austrocknung
zu schützen.
Am Montag, den 27. April 2009 versammelten sich in den letzten beiden
Vormittagsstunden zwei Gruppen der Klasse 2B im Tennen. Dort wurden
die bereits am Freitag vorbereiteten Kübel nach Nummern aufgestellt.
Die Nummern dienen zur genauen Protokollierung und Zuordnung des abgemessenen
Gewichtes.
Zuerst füllten wir die Kübel mit Erde auf. Diese drückten
wir fest und füllten die Eimer gleichmäßig voll. Wir
transportierten die Kübel in den Praxisraum. Dabei wurde sie
nach Nummer sortiert augestellt. Wir wogen dann die befüllten
Kübel ab und protokollierten das Gewicht. Anschließend
verteilten wir 2 g Grassamen auf jeden Kübel. Als wir diese Arbeit
abgeschlossen hatten, besprühten wir die Samen mit Wasser bevor
wir sie gossen. Dies verhindert, dass ein Teil der Samen herausschwappen
könnte. Abschließend bedeckten wir die Samen mit Erde,
um das Austrocknen zu verhindern.
Wie bei jedem Projekt gibt es in der Planung oft Missverständnisse
Deshalb mussten wir am 04.05. einen Teil des ausgehobenen Loches wieder
zuschütten, weil wir uns bei der Flächenbestimmung verrechnet
hatten.
ber auf.