Der Weg zum Umweltzeichen

Einen ersten Schritt auf dem Weg zum Umweltzeichen stellte im Oktober 2007 die Auszeichnung als "Ökolog" Schule dar. Damit war klar: wir sind in der richtigen Richtung unterwegs. "Ökolog" zeichnet vor allem die pädagogische Arbeit an Schulen aus - für das Umweltzeichen ist es aber wichtig, dass der gesamte Schulbetrieb - vom Unterricht bzw. Internat über die Reinigung, die Beschaffung von Büro- und Unterrichtsmaterialien bis hin zur Verpflegung der Schüler - nach ökologischen Gesichtspunkten geführt wird.
Deshalb war es von zentraler Bedeutung, auch das nichtpädagogische Personal für das Umweltzeichen zu "gewinnen".

Auf dem Weg zum Umweltzeichen
Direktor Helmut Bachmann, Maga. Gabriele Geisler, Erwin Bernsteiner, Drin. Maga. Kerstin Zangerle (von links nach rechts)

Die Idee:

Einen sehr großen Stellenwert nimmt in der Ausbildung Projektunterricht ein - klassen- und fächerübergreifende Projekte zu verschiedensten Themen sind schon fast "Standardprogramm". In den letzten Jahren wurde unter anderem zu Themen wie "Rauchfreie Schule", "Haut", "Regenwald der Österreicher", "Bewegtes Sitzen", "Schall und Lärm", "Nachhaltiger Lebensstil - Klimaschutz im Alltag" gearbeitet. Die Schule nimmt, gemeinsam mit Schulen aus Oberösterreich, Deutschland und Frankreich, auch an einem mehrjährigen Comenius-Projekt zum Thema "Nachhaltige Entwicklung im ländlichen Raum" teil. Aber auch abseits des Projektunterrichtes haben Umweltschutz und Nachhaltigkeit für unser LehrerInnenteam einen großen Stellenwert. Im Rahmen der Qualtitätsinitiative in der Berufsbildung (QIBB) wurde eine Arbeitsgruppe "Nachhaltigkeit" gebildet, die den Auftrag erhielt, Ziele für das Schuljahr 2007/08 zu formulieren. Dabei entstand die Idee, sich die Umsetzung der Kriterien für das Österreichische Umweltzeichen "vorzunehmen". Wichtig war dabei, konkrete Vorgaben zu haben, und diese auch tatsächlich umsetzen zu können.

Beratung ist wichtig!

Um die Umsetzung der für das Umweltzeichen geforderten Kriterien möglichst genau und zur Zufriedenheit der Prüfer vom Verein für Konsumentenschutz erfüllen zu können, gibt es Berater, die die Schule bei dem Prozess begleiten. "Unser" Berater, Erwin Bernsteiner aus Salzburg, hat bereits mehrere Schulen, darunter die HBLA Ursprung, eine andere höhere landwirtschaftliche Schule, zum Umweltzeichen geführt. Er besuchte im November 2007 erstmals unsere Schule und stellte fest, dass wir eigentlich recht schnell so weit sein könnten….

Pädagogischer Tag

Im Dezember 2007 fand dann bereits ein pädagogischer Tag zum Thema "Umweltzeichen" statt. Dabei wurden alle LehrerInnen und Vertreter des nichtpädagogischen Personals ausführlich zum Umweltzeichen informiert. Im Anschluss wurden bereits Arbeitsgruppen gebildet, die sich mit den Kriterien zu den einzelnen Bereichen befassten, um zu entscheiden, ob dieser Bereich für die erste Überprüfung "genommen" werden sollten oder nicht. Das Ergebnis: Wir versuchen, alle Bereiche beim ersten Mal zu erfüllen, und, besonders erfreulich, alle möchten auch weiterhin in "ihrer" Arbeitsgruppe aktiv an der Umsetzung mitarbeiten … Herr Bernsteiner war ganz beeindruckt: "Das ist ein tolles Ergebnis und ein außergewöhnlich guter Start!"

Wie geht´s weiter?

Die einzelnen Arbeitsgruppen beschäftigen sich derzeit intensiv damit, zu erfassen, welche Kriterien wir bereits erfüllen bzw. wie wir fehlende in Zukunft erfüllen und umsetzen können. Im Jänner gibt es dazu einen weiteren Termin mit Herrn Bernsteiner. Gemeinsam mit verschiedenen SchülerInnen wird auch schon fleißig an der Umsetzung einiger Kriterien gearbeitet.

http://www.umweltzeichen.at/article/articleview/51592/1/16233

 

 

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