Ein interdisziplinäres Projekt besonderer Art zum Thema Sinnesorgane - Wahrnehmung - Sinne stellten die SchülerInnen des 2. Jahrgangs der HBLA Kematen am 4. November 2004 vor.
Die SchülerInnen bearbeiteten in Kleingruppen, in den Gegenständen Biologie und Chemie mit zahlreichen Beobachtungen und Experimenten die Bereiche: Augen - Sehen, Farben - Formen, Ohr - Hören, Lärm - Stress, Geruch - Geschmack, Kräuter und Gewürze und Haut. Besonders interessant fanden sie die Wirkung der Umkehrbrille, die Färbetechniken mit Naturmaterialien, das Herstellen von Hustenbonbons und Naturmasken und den Cocktaileffekt.
Der Lehrausgang "Dialog im Dunklen", sowie viele Geschicklichkeitsübungen im Unterricht Leibesübungen wie auch die Wildniswoche eröffneten den SchülerInnen neue Dimensionen bezüglich der Wahrnehmung. Im Gartenbau praktischer Unterricht wurde der Schulgarten mit seinen vielen Kräuter und Gewürzen erspürt. Wirkung und Spiel von Farben und Formen konnten im Gegenstand Bildnerische Erziehung geübt werden. Die Sozialpädagoginnen organisierten für die ganze Schule ein umfangreiches Sommerfest zum Thema Sinne, das für alle ein großer Erfolg war.
Das Projekt dauerte von Februar bis November 2004 und war für alle Beteiligten eine wunderschöne Erfahrung. Gerade in einer Schule für Land- und Ernährungswirtschaft spielen die Sinne eine besondere Rolle daher ist es besonders wichtig, das wir uns dessen immer wieder bewusst werden.
i.A. aller Beteiligten
Walburga Köchl
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Auge - Sehen |
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Wir fragten uns, wie das Auge aufgebaut ist und welche Augenkrankheiten und Sehstörungen wir kennen. Im praktischen Teil faszinierte uns die Umkehrbrille, wir beschäftigten uns mit optischen Täuschungen, 3D-Bildern, mit konvexen und konkaven Linsen und Lichteinflüssen.
Das Projekt hat uns allen sehr gut gefallen, vor allem das selbstständige Arbeiten. Wir machten interessante Versuche und recherchierten im Internet. Wir freuen uns schon auf das nächste Projekt.
Bettina Lindner, Katharina Mair, Bettina Michalak, Prenn Michaela, Sandra Schedler

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Farben und Formen |
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Die Welt ohne Farben würde kahl wirken und ist für uns unvorstellbar. Uns interessierte, wie Farben entstehen und welche Wirkung sie haben. Wir färbten Stoffe mit Zwiebelschalen, und Holunderbeeren, unsere Haaren mit Lebensmittelfarbe und Blumen mit Tinte. Zum Schluss machten wir noch einen Seh- Interferenztest.
Das Projekt hat uns sehr gefallen und wir haben viel Interessantes über die Farbenwelt erfahren. Gruppenintern haben wir uns gut verstanden, wir hatten viel Spaß an den Versuchen, vor allem beim Haare färben.
Martin Jehle, Anita Kössler, Anna Mayr, Susanne Schipflinger, Bianca Strigl, Viktoria Würfel

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Ohr - Hören |
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Welche Aufgabe haben Ohren, warum sind es gerade zwei und wie schauen die Ohren bei den Tieren aus? Wir beschäftigten uns mit dem Aufbau und der Funktion des Ohres, den Schädigungen und Krankheiten und deren Behandlung, der Taubheit, dem Gehörsturz und dem Tinnitus. Wir untersuchten die Reizreaktion des Lage- und Bewegungssinns, das Erkennen alltäglicher Geräusche auf Tonband und den Cocktaileffekt.
Während unserer Arbeit am Projekt erkannten wir, wie schwer es sein muss ohne Gehör zu leben. Die Versuche zeigten uns, dass es nicht einfach ist alltägliche Geräusche zu erkennen. Sehr interessant war auch zu erfahren, dass Personen, deren Name im Gespräch gefallen ist, uns am meisten Aufmerksamkeit schenkten (Cocktaileffekt).
Es war sehr interessant die Reaktionen der Versuchspersonen zu beobachten und sie mit den Reaktionen anderer zu vergleichen.
Theresa Hölbling, Theresa Hänninger, Eva Haaser

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Lärm und Stress |
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In den letzten Wochen haben wir uns intensiv mit dem Thema Lärm und Stress auseinandergesetzt. Besonders interessant war die Lärmpegelmessung. Wir gingen mit dem Gerät eine Runde und maßen die Lautstärke verschiedener Geräusche. Dabei ist zu achten, ob man näher oder weiter weg von zu messenden Geräusch ist. Interessant war zu erfahren, dass wir tatsächlich bis an die Schmerzgrenze (120 dB) schreien können.
Lärm ist für Jugendliche ein relativ wichtiges Thema, da man sich oft über die Folgen von zu lauten Geräuschen nicht im Klaren ist.
Anna Culetto, Stefanie Heis, Regina Hornegger, Martina Hupfauf

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Geruch und Geschmack |
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Die Welt ist fad und gefährlich, wenn man nichts mehr riecht,
Unsere Gruppe hat besonders viel Interesse für das Thema "Riechen (Geruchssinn) - schmecken (Geschmackssinn) gezeigt. Wir fragten uns wie das Riechen funktioniert, welche Bedeutung Düfte haben. Mit verbundenen Augen mussten unsere Versuchspersonen Muskat, Zimt, Vanille, Nelken, Safran, Anis, Pfeffer, Kümmel, Kamille, Salbei, Lavendel sowie Pfefferminze riechen und Schokolade, Bananen, Äpfel, Schwarzbrot sowie Joghurt kosten. Die Ergebnisse wurden ausgewertet.
Jasmin Holzknecht, Stefanie Klotz, Anna Kirchmair, Manuela Kirchmair, Monika Kirchmair, Lisa Köppl

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Kräuter und Gewürze |
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Wir überlegten uns, was denn eigentlich Kräuter sind und beschäftigten uns mit verschieden Wildkräutern, wir versuchten herauszufinden, welche Kräuter und Gewürze in unserem Schulgarten sind und stellten Hustenbonbons, Wildkräuterbutter und Erfrischungspuder her.
Projekte dieser Art würden wir gerne noch einmal durchführen.
Romana Herbst, Bianca Hochrainer, Natanja Kepp

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Haut |
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Wir haben das Thema Haut gewählt, weil wir mehr über unsere Haut wissen wollten. Zunächst haben wir uns überlegt, wie die Haut aufgebaut ist, welche Hauttypen es gibt und wie sie richtig gepflegt werden kann. Auch über Nägel haben wir uns Gedanken gemacht. Ganz besonders interessierten uns die Hautkrankheiten und deren Ursachen. Wir haben uns mit verschiedenen Masken beschäftigt und konnten selbst nachvollziehen, dass jede Haut anders auf Einflüsse reagiert. Das Projekt hat uns viel Spaß gemacht, wir haben sehr viele Erfahrungen im Bezug auf unser größtes Organ gesammelt.
Bei den selbst hergestellten Masken konnten wir die Hautveränderungen bei den verschiedenen Hauttypen beobachten. Manche empfanden es als entspannend und manchen brannte die Haut.
Fabian Kranebitter, Martina Pertl, Nicole Pixner, Carina Schenk, Anna Wolf, Rebekka Wolf

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