Obernberg - SchülerInnen der 1B erzählen:
Als erstes mussten wir uns zu zweit zusammenstellen und bekamen Karten,
auf denen die Bäume oder Sträucher draufstanden. Diese mussten
wir dann anschließend suchen. Als man sie gefunden hatte, präsentierten
man diese den anderen mit einem Stück des Baumes oder Strauches
mit einfachen Worten. Dann ging es weiter zu einem Platz neben dem
Fluss. Joachim, unser Betreuer dieser Station, erzählte uns eine
Geschichte über ein außergewöhnliches Monster. Das
Monster war in Wirklichkeit eine Insektenlarve, die unter den Steinen
im Wasser lebt. Man bekam dann eine "Forscherausrüstung"
um das Tier zu suchen. Nachdem es alle gefunden hatten, mikroskopierten
wir es um herauszufinden, wie es aussieht. Zu guter letzt ließen
wir das Tier dann wieder in die Freiheit zurück. Es war ein toller
Tag.
Anita Haberl, Carina Smolle, Maria Waldhart
Unsere zweite Station verbrachten wir mit Nate, einem Amerikaner,
der uns in die Kunst des Hörens einführte. Er sprach mit
uns englisch, trotzdem verstanden wir ihn gut.
Als erstes führte er uns zu einem Platz in der Nähe des
Flusses. Dort stellten wir uns im Kreis auf und er erzählte uns
von seinem Leben. Dann mussten wir mit unseren Sinnen versuchen, unsere
Umwelt einmal ganz anders wahrzunehmen.
Als nächstes führte er uns weiter durch einen Wald, zu einem
kleinen Platz, an dem wir uns zu zweit aufstellten. Er gab jedem Paar
jeweils eine Augenbinde und wir mussten den blinden Partner durch
den Wald zu einem von uns ausgewählten Baum führen. Danach
gingen wir wieder zu dem Platz zurück, nahmen die Augenbinde
ab und versuchten, den von unserem Partner ausgewählten Baum
wieder zu finden.
Für die nächste Vertrauensübung wählte Nate drei
Indianer aus, die eine eigene Sprache erfinden mussten und die anderen
der Gruppe, die eine Augenbinde trugen, quer durch den Wald sicher
zum heiligen Platz führten. Das ganze hatte eine Vorgeschichte,
die uns Nate zuvor erzählt hatte: Es handelte sich dabei um die
Beziehung zwischen den Indianern und den Weißen. Um das Spiel
etwas schwieriger zu machen, durften die Indianer die Blinden nicht
berühren, sondern nur mit ihrer Stimme leiten.
Als sie uns sicher durch den Wald geleitet hatten, führte uns
Nate weiter zu einem ausgetrockneten Bachbett und wir konnten, wenn
wir wollten, einen Sonnentempel bauen. Währenddessen nahm er
drei von unserer Gruppe mit und führte sie zu einer Schnur mit
daran gebundenen Säckchen. Nun mussten wir unsere Hand in ein
Säckchen stecken und ertasten, was darin war. Als alle dran waren
gingen wir wieder zu dem Haupttreffpunkt zurück und weiter zur
nächsten Station.
Stefan Strobl, Eva-Maria Juen, Hannah Schuchter
Auch die dritte Station war sehr aufregend. Am Anfang erstellten wir
eine Geräuschekarte mit dem Biologen Andreas, der aus Afling
kommt. Später beobachteten wir mit dem Fernglas Vögel am
Waldrand. Wir sahen Blaumeisen und Rotkehlchen und noch viele andere
mehr, aber auch ein paar Eichhörnchen waren da. Mittels eines
MP3-Players, auf dem Andreas Vogelstimmen gespeichert hatte, versuchten
wir, den jeweiligen Vogel herzulocken und zu bestimmen. Dies gelang
uns auch. Als wir das beendet hatten, musste jeder noch ein Insekt
suchen und dies auf einer Insektenkarte zuordnen. Wir fanden Käfer,
Fliegen, einige Maden und andere Larven, auch Schnecken und Würmer
sammelten wir.
Theresa Hofer, Andrea Mauracher, Martina Hosp, Anna-Lena Maierl
Obernberg, Dienstag, am 7. Oktober 2008; Klasse1B gemeinsam mit Prof.
Köchl