Angewandte Biologie - "Die Natur in der Gemeinde" gemeinsam mit Natopia

Am Montag, den 10. Oktober 2005 gingen wir, die 1B- Klasse gemeinsam mit Frau DI Köchl W. und Frau Dr. Oberweger K., nach Afling. Dort wurden wir in drei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe erhielt zuerst Karten, worauf verschiedenen Bäume und Sträucher abgebildet waren. So mussten wir zu zweit diese Bäume und Sträucher suchen und bestimmen. Nach ca. 15 Minuten trafen wir uns wieder und setzten uns in einem Kreis zusammen. Dort stellte jeder sein gefundenes Gewächs vor und die Gruppenleiterin erzählte uns noch wichtige Eigenschaften dieser Pflanzen. Wie z.B.: Einen Holunderstrauch erkennt man an seinem weichen weißen Baummark. Die gemeine Esche gibt sich an ihren dunklen Knospen, die auch im Winter vorhanden sind zu erkennen. Der Spitzahorn ist an seiner spitzen Blattform zu erkennen. Die Gruppenleiterin zeigte uns auch ein Pfaffenkapperl, welches man an seinen auffallenden rosa Früchten erkennt. Aus der Frucht der Wildrose (Hagebutte) kann man Tee kochen. Die Kennzeichen dieser Pflanzen sind die Dornen und die knollenartige Frucht. Die Zitterpappel erkennt man am abgeflachten Stängel. Die Blätter beginnen schon bei leichtem Wind zu zittern.

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Nach ca. einer Stunde wechselten wir in eine andere Gruppe. In dieser Gruppe erfuhren wir etwas über Insekten. Jeder erhielt ein Netz und einen Plastiksack, mit denen wir Insekten und andere Kleintieren sammelten. Danach bestimmten wir diese. Wir erfuhren was sich alles im Waldboden befindet. Keiner dachte sich, dass es so viel Leben im Boden gibt. Uns wurde der Unterschied zwischen Weberknecht und Spinne erklärt. Der Weberknecht besteht nur aus einem Körperteil und die Spinnen aus zwei. Neu war für uns auch, dass es bei uns Krebs-, und Skorpiontiere in kleinen Formen gibt. Der Hirschkäfer wird in Tirol immer seltener, weil er abgestorbenes Eichenholz zum Leben braucht.

In der letzten Gruppe bekamen wir Ferngläser zur Verfügung gestellt. Wir gingen ein Stück dem Weg entlang und beobachteten verschiedene Vögel. Zum Beispiel konnten wir Kohl-, Blau- und Schwanzmeise, Buntspecht, Buchfink, Wintergoldhähnchen, Eichelhäher und Raben sehen und auch hören. Uns wurden die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale der Vögel erklärt und auch gezeigt, wie man sie heranlocken kann.
Anschließen suchten wir im Wald nach Tierspuren. Wir entdeckten Fichtenzapfen welche von Mäusen und Eichhörnchen abgeknabbert wurden. So erfuhren wir, dass die Maus den Zapfen genauer abknabbert als das Eichhörnchen.

Uns persönlich hat der Lehrausgang sehr gut gefallen.
Die 1B-Klasse 2005/06