Aktionstag Junge Uni
Am 7. November 2008 besuchten die Klassen 2A und 4B gemeinsam mit
Frau Walburga Köchl und Frau Notburga Kofler den Aktionstag der
Jungen Uni. Die Veranstaltungen fand am Technik-Campus der Universität
Innsbruck - Bauingenieurgebäude, Architekturgebäude, ICT-Technikpark,
und Labors der Bauingenieure in der Technikerstraße statt.
Angeboten wurden eine Forschungsstraße bestehend aus 26 Stationen
und ein Laborlehrpfad mit fünf verschiedenen Labors.
Wir einigten und auf einige Themenbereiche mit folgenden Fragestellungen:
Wie bestimmen Netzwerke die Wissenschaft?
Diese Frage versuchte die Ausstellung "Erlebnis Netz(werk)e"
mit zehn Stationen zu beantworten. Wir wurden in die faszinierende
Welt der Netze entführt. Mit spannenden Spielen und eindrucksvollen
Experimenten lernten wir mehr über alle Arten von Netzen: Spinnen,
Wassernetze, Nervennetze, mathematische Körpernetze, soziale
Netzwerke und deren Zusammenhänge kennen.
Wie schützt man sich vor Hochwasser?
Wasser ist Leben. Doch wenn es außer Kontrolle gerät, kann
es zu einer großen Gefahr werden. Im Labor wurden uns maßstabgetreue
Modelle und die physikalischen
Abläufe gezeigt. Am Computer wurden Hochwasserprognosemodelle
erstellt und Muren- und Lawinensimulationen entwickelt.
Was bringt Dünen zum Singen?
In Experimenten erfuhren wir, was es mit den singenden Dünen
auf sich hat, warum Häuser auf sandigem Untergrund versinken
können, wie Muren entstehen und wie solchen Ereignissen entgegen
gewirkt werden kann. Demonstriert wurde uns, warum das fahrlässige
Auslösen einer Lawine auch Konsequenzen für Unbeteiligte
haben kann und wie Basis-Lawinengefahrenzonen erstellt werden.
Wie wird aus Pulver Stein?
In der Natur vorkommende Stoffe reagieren mit Wasser und bilden feste
Materialien. Anorganische Bindemittel wie Gips, Kalk und Zement werden
in vielen Bereichen eingesetzt. Im Laborversuch wurden uns die Eigenschaften
anorganischer Bindemittel erläutert
Können Roboter denken?
Die Grundlagen der Robotik wurde uns erläutert: was sind Prozesse?
Wie laufen Prozesse ab? Welche Schritte sind nacheinander notwendig
um einen Ablauf zu beschreiben? Wir konnten Roboter selbst programmieren,
die erstellten Programme wurden dann auf einen Legoroboter übertragen.
Diese Roboter wurden ursprünglich als Spielzeug entwickelt, werden
jetzt in der Forschung und Lehre immer wieder eingesetzt.
Was ist Nano?
Uns wurden Methoden zur Erforschung der Nanowelt gezeigt. Wir lernten
selbst organisierte Nanostrukturen und Phänomene kennen.
Warum ist Holz genial?
Ein Baum optimiert im Wachstum seine Struktur nach dem Grundsatz der
Ressourcenschonung. Diese Erkenntnis nützen Bauingenieure, um
Tragsysteme mit möglichst geringen Materialeinsatz und hoher
Belastbarkeit zu entwickeln. Wir konnten uns vom genialen Material
Holz überzeugen und selbst Konstruktionen anfertigen.
Wie klingen vom Aussterben bedrohte Sprachen?
Auf der Erde werden 6700 Sprachen gesprochen. Viele davon sind vom
Aussterben bedroht. Eine Computerinstallation erlaubte uns einen Einblick
in einige Sprachen.
i. A. der 2A und 4B Walburga Köchl